Die so genannte Zahntransplantation ist ein althergebrachtes Verfahren, dass bei 12 - 18 - Jährigen angewendet werden kann, um einen noch nicht ausgewachsenen Zahn an eine andere Kieferstelle zu verpflanzen, wobei im Idealfall ein Anschluss an die Nervversorgung möglich sein kann.
Hierbei wird in der Regel im gleichen Eingriff ein anderer, zerstörter Zahn entfernt. Sein Zahnfach wird eventuell etwas verändert, so dass der zu transplantierende Zahn möglichst genau hineinpasst. In der Regel wird der transplantierte Zahn am Nachbarzahn mit etwas Kunststoff befestigt.
Das Kauen ist für die nächsten 6 - 8 Wochen auf der betreffenden Seite dann zu unterlassen, um die Einheilung nicht zu gefährden.
Auch wenn ein Teil der transplantierten Zähne nach 10 bis 20 Jahren durch Auflösung der Wurzeln abgestoßen werden sollte, gelingt es doch durch die Transplantation oft, den Kieferknochen in seiner vollen Breite zu erhalten bis nach Abschluss des Körperwachstums (mit 18 - 22 Jahren) eine Implantation erfolgen kann, häufig genug wird diese aber erst mit 30 - 40 Jahren notwendig.
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